Proxxon Präzisionsdrehmaschine PD 250/E 24002

Proxxon Präzisionsdrehmaschine PD 250/E 24002

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Die Proxxon Präzisionsdrehmaschine PD 250/E 24002 ist eine kompakte Metalldrehmaschine für Modellbau, Feinmechanik und kleinere Werkstattprojekte. Sie ermöglicht Plan-, Längs- und Kegeldrehen sowie das Schneiden metrischer Gewinde. Mit einer Spitzenweite von 250 mm benötigt sie wenig Stellfläche, bietet aber zahlreiche Funktionen einer größeren Drehbank. Damit richtet sie sich vor allem an Anwender, die kleine Werkstücke aus Metall oder Kunststoff präzise bearbeiten möchten.

Einsatzbereich und Werkstückgröße

Die Proxxon PD 250/E ist für feine bis leichte Dreharbeiten ausgelegt. Sie eignet sich beispielsweise für Modellachsen, Buchsen, Distanzstücke, Bolzen, Adapter und andere kleine Präzisionsteile.

Zu den vorgesehenen Bearbeitungsarten gehören:

  • Plandrehen: Bearbeitung der Stirnfläche eines Werkstücks.
  • Längsdrehen: Reduzieren oder Anpassen des Werkstückdurchmessers.
  • Kegeldrehen: Herstellen konischer Formen über den einstellbaren Oberschlitten.
  • Gewindeschneiden: Schneiden metrischer Links- und Rechtsgewinde.
  • Bohren über den Reitstock: Mit einem optionalen Bohrfutter lassen sich Werkstücke axial bohren.
  • Bearbeitung verschiedener Materialien: Geeignet sind insbesondere Aluminium, Messing, Kunststoff und Stahl. Auch kleinere Holzteile können mit geeigneten Werkzeugen bearbeitet werden.

Die Spitzenweite von 250 mm gibt den maximalen Abstand zwischen Hauptspindel und Reitstock an. Der tatsächlich nutzbare Bereich fällt je nach Spannmittel, Werkzeug und Bearbeitung etwas kleiner aus. Die Spitzenhöhe beträgt 70 mm, über dem Support stehen 43 mm zur Verfügung.

Bei Stahl hängt die erreichbare Leistung stark vom Durchmesser, vom Drehstahl und von der Zustellung ab. Kleine Stahlteile lassen sich mit scharfem Werkzeug und angepasster Drehzahl bearbeiten. Große Rundstäbe und kräftige Schruppschnitte überfordern die kompakte Maschine dagegen schnell.

Technische Daten der Proxxon PD 250/E

Die wichtigsten Spezifikationen der Präzisionsdrehmaschine im Überblick:

  • Artikelnummer: 24002
  • Spitzenweite: 250 mm
  • Spitzenhöhe: 70 mm
  • Spitzenhöhe über Support: 43 mm
  • Abmessungen der Maschine: 56 × 27 × 17 cm
  • Maschinengewicht: rund 12 kg
  • Netzanschluss: 230 V bei 50/60 Hz
  • Drehzahlbereiche: 100–300, 300–900 und bis 3.000 U/min
  • Drehzahlregelung: innerhalb der jeweiligen Riemenstufe stufenlos
  • Drehrichtung: Rechts- und Linkslauf
  • Automatischer Vorschub: 0,05 oder 0,1 mm pro Spindelumdrehung
  • Spindeldurchlass: 10,5 mm
  • Hauptspindelaufnahme: MK 2
  • Rundlaufgenauigkeit der Hauptspindel: nominell 0,01 mm ohne Drehfutter
  • Dreibackenfutter: Spannbereich von 2 bis 75 mm mit Wendebacken
  • Rundlauftoleranz des Futters: 0,04 mm
  • Reitstockaufnahme: MK 1
  • Pinolendurchmesser: 18 mm
  • Pinolenweg: 30 mm
  • Verstellweg des Querschlittens: 60 mm
  • Verstellweg des Oberschlittens: 45 mm
  • Werkzeugaufnahme: für Drehstähle bis 8 × 8 mm
  • Gewindesteigungen: 0,5 bis 1,5 mm

Die gelegentlich genannten höheren Gewichts- und Größenangaben beziehen sich auf die verpackte Ware. Für die Aufstellung sind das Maschinengewicht von rund 12 kg und die eigentlichen Maschinenmaße maßgeblich.

Aufbau und Präzision

Das Maschinenbett besteht aus Maschinenguss. Seine geschliffene Prismenführung soll den Schlitten sauber führen und Vibrationen während der Bearbeitung reduzieren. Die Leitspindel ist abgedeckt, sodass weniger Späne in den Antrieb und die beweglichen Bauteile gelangen.

Der Bettschlitten wird aus Zinkdruckguss gefertigt, während Quer- und Oberschlitten aus Stahl bestehen. Aluminium-Handräder mit verstellbaren Skalenringen erleichtern die kontrollierte Zustellung. Ein Teilstrich entspricht 0,05 mm, eine vollständige Umdrehung 1 mm.

Die präzisionsgelagerte Hauptspindel besitzt eine MK-2-Aufnahme und einen Durchlass von 10,5 mm. Auf der Futterseite kommt eine 70 mm tiefe Hohlbohrung mit 14 mm Durchmesser hinzu. Dadurch können bestimmte längere Werkstücke teilweise durch die Spindel geführt werden.

Der Reitstock ist aus Aluminium-Druckguss gefertigt. Er besitzt eine MK-1-Aufnahme, eine Millimeterskala und eine 18 mm starke Pinole mit 30 mm Verstellweg. Damit können längere Werkstücke abgestützt oder Bohrwerkzeuge geführt werden.

Motor, Drehzahl und Vorschub

Ein regelbarer Gleichstrommotor treibt die PD 250/E über ein dreistufiges Riemengetriebe an. Die Kombination aus Riemenstufe und elektronischer Regelung deckt Drehzahlen von 100 bis 3.000 U/min ab. Dadurch lässt sich die Maschine an unterschiedliche Werkstoffe und Durchmesser anpassen.

Niedrige Drehzahlen sind beispielsweise für größere Durchmesser oder das Gewindeschneiden sinnvoll. Höhere Drehzahlen eignen sich eher für kleine Werkstücke und Materialien wie Aluminium oder Kunststoff. Ein Rechts- und Linkslauf erleichtert bestimmte Bearbeitungen und wird für Links- beziehungsweise Rechtsgewinde benötigt.

Der automatische Längsvorschub arbeitet mit 0,05 oder 0,1 mm je Umdrehung. Er sorgt bei langen Drehflächen für ein gleichmäßigeres Ergebnis als rein manuelles Kurbeln. Einen besonders schnellen manuellen Verfahrweg besitzt die Maschine allerdings nicht. Bei häufiger Bewegung über die gesamte Spitzenweite kann das Kurbeln entsprechend Zeit beanspruchen.

Gewindeschneiden mit Wechselrädern

Zum Schneiden metrischer Gewinde wird die Übersetzung über Wechselzahnräder angepasst. Unterstützt werden Steigungen von 0,5 bis 1,5 mm sowie Links- und Rechtsgewinde.

Das System erweitert den Einsatzbereich deutlich, verlangt aber Geduld. Der Umbau der Zahnräder wird wiederholt als umständlich empfunden. Wer nur gelegentlich ein Gewinde schneidet, dürfte damit zurechtkommen. Für häufig wechselnde Gewindesteigungen ist eine Maschine mit komfortablerem Getriebe praktischer.

Spannfutter und Werkzeugaufnahme

Das Dreibackenfutter spannt runde Werkstücke selbstzentrierend. Durch die Wendebacken reicht der Spannbereich von 2 bis 75 mm. Die angegebene Rundlauftoleranz des Futters beträgt 0,04 mm, während sich der Wert von 0,01 mm auf die Hauptspindel ohne montiertes Futter bezieht.

Die Maschine besitzt einen Wende-Stahlhalter für Drehstähle im Format 8 × 8 mm. Schneidwerkzeuge gehören jedoch nicht zwingend zum Lieferumfang. Auch ein Bohrfutter oder ein komfortabler Schnellwechselhalter muss in der Regel zusätzlich eingeplant werden. Vor dem Kauf empfiehlt sich daher eine genaue Kontrolle des aktuellen Lieferumfangs.

Vereinzelt wurden an gelieferten Dreibackenfuttern Grate oder ein zunächst rauer Lauf festgestellt. Andere Exemplare werden dagegen als sauber verarbeitet beschrieben. Futter, Backen und Spindelnase sollten deshalb direkt nach Erhalt geprüft werden.

Sicherheitseinrichtungen

Trotz ihrer kompakten Abmessungen bringt die Proxxon PD 250/E wichtige Sicherheitsfunktionen mit. Dazu zählen ein Relais-Schalter mit Not-Aus-Funktion und ein Wiederanlaufschutz. Nach einer Unterbrechung der Stromversorgung läuft die Maschine somit nicht unkontrolliert wieder an.

Der transparente Drehfutterschutz ist mit einer Sicherheitsabschaltung verbunden. Wird die Abdeckung angehoben, stoppt der Motor. Das reduziert das Risiko eines unbeabsichtigten Kontakts mit dem rotierenden Futter.

Auch bei dieser kleinen Drehmaschine gelten grundlegende Sicherheitsregeln: Spannschlüssel müssen vor dem Start entfernt werden, lose Kleidung ist zu vermeiden und lange Haare müssen gesichert sein. Handschuhe dürfen nicht in der Nähe rotierender Teile getragen werden.

Erfahrungen aus der Praxis

Die kompakte Bauform gehört zu den am häufigsten genannten Stärken. Die Maschine passt auch in kleine Kellerwerkstätten oder Arbeitsbereiche, in denen eine schwere konventionelle Drehbank keinen Platz findet. Mit rund 12 kg lässt sie sich außerdem vergleichsweise leicht umstellen. Für präzise Arbeiten sollte sie trotzdem fest auf einer stabilen, ebenen Unterlage montiert werden.

Der Motor läuft bei vielen Exemplaren ruhig und lässt sich fein regeln. Der automatische Vorschub und die abgedeckten Spindeln erleichtern sauberes Arbeiten. Positiv bewertet werden außerdem die Oberflächenqualität und die insgesamt ordentliche Verarbeitung vieler Bauteile.

Die Grenzen zeigen sich vor allem bei größeren Stahlwerkstücken und hoher Spanleistung. Ein Erfahrungsbericht nennt Probleme bei Stahlrundmaterial mit etwa 50 mm Durchmesser. Unter hoher Belastung kann der Riemenantrieb durchrutschen. Das bestätigt die Einordnung als Feinmechanik- und Modellbaudrehmaschine, nicht als Ersatz für eine schwere Werkstattdrehbank.

Kleinere Stahlteile sind grundsätzlich bearbeitbar. Dafür sind jedoch hochwertige Drehmeißel, geringe Zustellungen und bei Bedarf Kühlschmierstoff notwendig. Pauschale Aussagen, Stahl sei gar nicht bearbeitbar, greifen daher zu kurz. Entscheidend sind Werkstückgröße, Legierung, Werkzeuggeometrie und Erfahrung.

Mehrfach kritisiert wird die Bedienung von Reitstock und Pinole. Verschiedene Klemmungen erfolgen über Innensechskantschrauben statt über Schnellspannhebel. Das kann Arbeitsabläufe verlangsamen. Einzelne Nutzer berichten zudem von sich lockernden Bauteilen oder schwer zugänglichen Schrauben.

Auch das Spiel der Schlitten wird unterschiedlich beurteilt. Während manche Maschinen sauber und spielfrei laufen, lassen sich andere offenbar nur schwer zwischen zu strammem und zu lockerem Lauf einstellen. Vereinzelt wurden zudem Rundlaufabweichungen festgestellt, die über den angegebenen Werten lagen. Eine sorgfältige Eingangskontrolle ist deshalb besonders wichtig.

Vorteile

  • Sehr kompakte Abmessungen: Die Drehmaschine benötigt nur wenig Platz und eignet sich für kleine Werkstätten.
  • Breiter Drehzahlbereich: Drei Riemenstufen und die elektronische Regelung decken 100 bis 3.000 U/min ab.
  • Automatischer Längsvorschub: Gleichmäßige Oberflächen lassen sich einfacher herstellen.
  • Mehrere Bearbeitungsarten: Plan-, Längs- und Kegeldrehen sowie Gewindeschneiden sind möglich.
  • Links- und Rechtslauf: Nützlich für Gewindearbeiten und unterschiedliche Bearbeitungsabläufe.
  • Stabiles Maschinenbett: Die Gusskonstruktion und die Prismenführung unterstützen vibrationsarmes Arbeiten.
  • Abgedeckte Leitspindel: Bewegliche Teile sind besser vor Spänen geschützt.
  • Sicherheitsfunktionen: Wiederanlaufschutz, Not-Aus-Funktion und Futterabdeckung mit Abschaltung erhöhen die Betriebssicherheit.
  • Erweiterbar: Optionales Zubehör macht die Maschine vielseitiger.
  • Gut für kleine Präzisionsteile: Besonders passend für Modellbau, RC-Projekte und Feinmechanik.

Nachteile

  • Begrenzte Leistungsreserven: Große Stahlquerschnitte und schwere Schrupparbeiten liegen außerhalb des idealen Einsatzbereichs.
  • Kompakte Führungen: Die geringe Baugröße begrenzt Stabilität, Zustellung und Werkstückdimensionen.
  • Umständliche Klemmungen: Reitstock, Pinole und weitere Bauteile werden teilweise per Innensechskantschraube fixiert.
  • Aufwendiger Zahnradwechsel: Das Umrüsten für verschiedene Gewindesteigungen kostet Zeit.
  • Kein schneller Längsweg: Größere Verfahrstrecken erfordern viel Handkurbelarbeit.
  • Zusatzkosten für Zubehör: Drehmeißel, Bohrfutter und weitere Spannmittel müssen häufig separat gekauft werden.
  • Teilweise schwankende Qualitätskontrolle: Vereinzelt werden Grate, Rundlauffehler, schlecht einstellbare Führungen oder lockere Bauteile genannt.
  • Preislich anspruchsvoll: Im Verhältnis zur Größe wird die Maschine teilweise als teuer wahrgenommen.
  • Nur für kleine Werkstücke ausgelegt: Wer regelmäßig größere Teile bearbeitet, benötigt eine schwerere Drehmaschine.

Zubehör und Erweiterungsmöglichkeiten

Die PD 250/E lässt sich für spezielle Aufgaben ausbauen. Ein vorbereiteter Flansch nimmt die optionale Bohr- und Fräseinrichtung PF 230 auf. Damit wird aus der Drehmaschine ein kleines Bearbeitungszentrum zum Drehen, Bohren und Fräsen.

Weitere sinnvolle Ergänzungen sind:

  • Bohrfutter mit passender MK-1-Aufnahme für axiale Bohrungen.
  • Hochwertige Drehmeißel für Stahl, Messing, Aluminium und Kunststoff.
  • Schnellwechsel-Stahlhalter für komfortablere Werkzeugwechsel.
  • ER20-Spannzangeneinrichtung für präzises Spannen kleiner runder Werkstücke.
  • Vierbackenfutter für eckige, asymmetrische oder exzentrisch zu spannende Teile.
  • Stehlünette zum Abstützen längerer und dünner Werkstücke.
  • Radiendreheinrichtung zum Herstellen gerundeter Konturen.
  • Kühlschmiermittel und geeignete Auftragshilfen für die Stahlbearbeitung.
  • Messuhr und Magnetstativ zur Kontrolle von Rundlauf und Ausrichtung.

Zubehör kann den Gesamtpreis deutlich erhöhen. Vor der Kaufentscheidung sollte daher nicht nur der Maschinenpreis, sondern auch die geplante Grundausstattung berücksichtigt werden.

Aufstellung und Inbetriebnahme

Die Drehmaschine sollte nicht lose auf einer leichten Werkbank betrieben werden. Eine feste Verschraubung auf einer ebenen und verwindungssteifen Unterlage verbessert die Oberflächenqualität und verhindert, dass sich die Maschine während der Arbeit bewegt.

Nach dem Auspacken sind folgende Kontrollen sinnvoll:

  • Transportschutz entfernen: Konservierungsfett und Verpackungsmaterial vollständig beseitigen.
  • Spannfutter kontrollieren: Backen, Verzahnung und Lauf auf Grate oder Schwergängigkeit prüfen.
  • Rundlauf messen: Hauptspindel und Futter mit einer Messuhr kontrollieren.
  • Reitstock ausrichten: Körnerspitze und Spindelachse müssen möglichst genau fluchten.
  • Schlitten prüfen: Die Führungen sollen leichtgängig laufen, dürfen aber nicht fühlbar wackeln.
  • Schraubverbindungen kontrollieren: Besonders Klemmungen an Reitstock, Pinole und Stahlhalter prüfen.
  • Riemenspannung beachten: Ein zu lockerer Riemen rutscht, ein zu straffer belastet Lager und Motor.
  • Sicherheitsschalter testen: Die Abschaltung am Futterschutz muss zuverlässig funktionieren.

Erhebliche Rundlauffehler oder schlecht ausgerichtete Baugruppen sollten nicht durch übermäßiges Nacharbeiten an einer neuen Maschine kaschiert werden. In solchen Fällen ist eine Reklamation sinnvoll.

Pflege und Wartung

Regelmäßige Pflege ist entscheidend für Präzision und Lebensdauer. Metallspäne sollten nach jeder Arbeit entfernt werden. Druckluft ist dafür nur bedingt geeignet, da sie feine Partikel in Führungen und Lager drücken kann. Ein Pinsel, eine Bürste und ein saugfähiges Tuch sind meist besser geeignet.

Führungen und Spindeln benötigen einen dünnen Film geeigneten Maschinenöls. Altes Öl, Staub und Späne sollten vorher entfernt werden. Das Drehfutter muss ebenfalls sauber gehalten und nach den Vorgaben geschmiert werden.

Bei längerer Nichtbenutzung schützt ein leichter Ölfilm blanke Stahlflächen vor Korrosion. Zusätzlich sollten Riemenzustand, Spiel der Schlitten, Klemmungen und elektrische Schutzfunktionen regelmäßig überprüft werden.

Für wen eignet sich die Proxxon PD 250/E?

Die Proxxon PD 250/E 24002 passt besonders gut zu Modellbauern, Feinmechanikern und ambitionierten Hobbyanwendern mit begrenztem Platz. Sie ist für kleine, präzise Bauteile konzipiert und bietet dafür einen hohen Funktionsumfang. Variable Drehzahl, automatischer Vorschub und Gewindeschneideinrichtung machen sie vielseitiger als sehr einfache Mini-Drehmaschinen.

Weniger geeignet ist sie für große Werkstücke, hohe Materialabträge und regelmäßige schwere Stahlbearbeitung. Auch Nutzer, die komfortable Schnellspannhebel, ein Schaltgetriebe für Gewinde oder umfangreiches Serien-Zubehör erwarten, sollten größere Alternativen prüfen.

Fazit

Die Proxxon Präzisionsdrehmaschine PD 250/E 24002 ist eine platzsparende und vielseitige Kleindrehmaschine für Modellbau und Feinmechanik. Ihre Stärken liegen in der regelbaren Drehzahl, dem automatischen Vorschub, der Gewindeschneidefunktion und den kompakten Abmessungen. Für Aluminium, Messing, Kunststoff und kleine Stahlteile bietet sie eine zweckmäßige Ausstattung.

Die geringe Größe setzt jedoch klare Grenzen. Große Stahlquerschnitte, tiefe Zustellungen und schwere Dauereinsätze gehören nicht zu ihrem Einsatzgebiet. Hinzu kommen ergonomische Schwächen bei einigen Klemmungen und vereinzelte Hinweise auf Qualitätsschwankungen. Wer die Maschine nach Erhalt sorgfältig prüft, passendes Zubehör einplant und realistische Erwartungen an die Spanleistung hat, erhält eine funktionale Präzisionsdrehmaschine für kleine Werkstücke und beengte Werkstätten.

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Proxxon Präzisionsdrehmaschine PD 250/E 24002 Erfahrungen

Die Maschine ist hervorragend verarbeitet und der Reitstock äußerst präzise zentriert. Für Eisenrundstäbe ab 50 mm ist der Motor jedoch zu schwach. Auch der Keilriemen rutscht schnell durch und entwickelt dabei starken Geruch. Vom Drehen von Stahl ist abzuraten, da die Proxxon-Messer absplittern können. Für kleinere Bastel- und Heimwerkerarbeiten eignet sich die 240 E gut, für anspruchsvollere oder größere Vorhaben jedoch nicht.

Die Maschine entspricht der Beschreibung und weist keine Mängel auf. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. Der Versand mit DPD verlief dagegen äußerst chaotisch und enttäuschend.

Nach über 20 zuverlässigen Jahren mit der PD 230/E wechselte ich wegen fehlenden Zubehörs zur schnell gelieferten PD 250. Sie ist größer, bleibt aber kompakt. Enttäuschend war das stark gratige, rau laufende Dreibackenfutter, das erst nach zweistündiger Nacharbeit funktionierte. Auch der Reitstock lässt sich schlechter arretieren. Positiv sind die verbesserten Spindelabdeckungen. Das Umrüsten zum Gewindeschneiden bleibt mühsam. Insgesamt dennoch besser als eine günstige chinesische Maschine, doch Proxxons Qualitätskontrolle muss deutlich besser werden.

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Proxxon Präzisionsdrehmaschine PD 250/E 24002: Fragen & Antworten

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