De'Longhi Pinguino Compact ES72 Young

De'Longhi Pinguino Compact ES72 Young

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Der De’Longhi Pinguino Compact ES72 Young ist ein mobiles Klimagerät für alle, die im Sommer schnell und flexibel für spürbar angenehmere Temperaturen sorgen möchten – ohne feste Installation. Das Modell setzt auf eine kompakte Bauweise, eine solide Kühlleistung und Funktionen wie Entfeuchtung, Timer und Fernbedienung. Damit passt es besonders gut zu Mietwohnungen, kleinen bis mittleren Räumen und Situationen, in denen eine Split-Klimaanlage nicht infrage kommt.

Technische Spezifikationen und Hauptmerkmale

Der Pinguino Compact ES72 Young ist ein klassisches Monoblock-Klimagerät mit Abluftschlauch (Einschlauch-System). Die warme Luft wird über ein Fenster nach außen geleitet. Für den Betrieb sind daher ein sinnvoll platziertes Fenster und eine möglichst gute Abdichtung entscheidend.

  • Kühlleistung: 8.300 BTU/h (entspricht ca. 2,43 kW)
  • Empfohlene Raumgröße: bis 60 m³ (je nach Grundriss und Wärmebelastung)
  • Energieeffizienz: EEK A, SEER 3,0
  • Leistungsaufnahme (Kühlen): ca. 780–820 W (typischer Messbereich)
  • Geräusch: maximal bis ca. 65 dB(A); im niedrigen Betrieb deutlich geringer (praxisrelevant, aber weiterhin hörbar)
  • Kältemittel: R290 (Propan), als moderneres, natürlicheres Kältemittel
  • Abmessungen (T × B × H): 29,6 × 36,1 × 68,9 cm
  • Gewicht: 25 kg
  • Luftumwälzung: ca. 180–280 m³/h (je nach Stufe)
  • Bedienung: LCD-Display, Fernbedienung, 24‑Std.-Timer
  • Funktionen: Entfeuchtungsmodus, Eco Real Feel (automatische Anpassung von Temperatur und Luftfeuchte)
  • Mobilität: Rollen und Tragegriffe für Raumwechsel
  • Lieferumfang: Abluftschlauch, Fensterkit, Fernbedienung (Batterien beiliegend)

Kühlleistung in der Praxis: Was realistisch ist

In typischen Wohnsituationen zeigt das Gerät vor allem eine Stärke: ein einzelner Raum lässt sich spürbar und relativ zügig abkühlen, selbst bei hohen Außentemperaturen. In der Praxis wird häufig beschrieben, dass das Klima im direkten Aufstellraum deutlich angenehmer wird – auch dann, wenn angrenzende Räume nur teilweise profitieren.

  • Ein Raum statt ganze Wohnung: In offenen Wohnsituationen oder bei mehreren Zimmern ist die Wirkung meist am besten, wenn der Luftstrom gezielt auf den Hauptaufenthaltsraum oder das Schlafzimmer konzentriert wird. Angrenzende Räume profitieren bei offener Tür zwar mit, aber spürbar schwächer.
  • Bei Hitze mit Grenzen, aber spürbar: Mehrfach wird berichtet, dass das Gerät bei sehr warmen Bedingungen die Temperatur um mehrere Grad drücken kann und dadurch das Wohlbefinden deutlich steigt – auch wenn keine „Eisbox“-Temperaturen zu erwarten sind.
  • Kompakt, aber nicht schwach: Trotz geringer Stellfläche wird die Leistung als überraschend kräftig wahrgenommen. Gerade für Wohnzimmer um ~25 m² oder ähnlich dimensionierte Räume wird die Kühlung häufig als ausreichend beschrieben.
  • Thermostat und Timer für Alltagstauglichkeit: Praktisch ist der 24‑Stunden‑Timer, etwa um vor dem Schlafengehen vorzukühlen oder tagsüber bei Abwesenheit kontrolliert laufen zu lassen.

Bedienung, Aufstellung und typische Stolperstellen

Die Steuerung ist unkompliziert: Temperatur, Lüfterstufe und Timer lassen sich direkt am Gerät oder per Fernbedienung einstellen. Im Alltag entscheidet jedoch oft nicht die Elektronik, sondern die Fensterlösung, wie effizient das Gerät arbeitet.

  • Fensterkit nicht immer ideal für deutsche Fenster: Ein wiederkehrender Punkt ist, dass die mitgelieferte Schiene/Adapterlösung nicht in jeder Wohnung gut passt – besonders bei Kipp- und Flügelfenstern. Dann bleibt häufig ein Spalt, wodurch warme Außenluft nachströmt und die Effizienz sinkt.
  • Abdichtung lohnt sich: Viele setzen deshalb auf eigene Lösungen wie eine passgenaue Platte (z. B. Plexiglas) oder andere Abdichtmethoden. Je dichter das Fenster, desto besser die Kühlwirkung und desto weniger „Gegenarbeit“.
  • Schlauchlänge kann einschränken: Je nach Fensterhöhe und Stellplatz kann der Abluftschlauch knapp werden. In der Praxis wird teils mit Podesten gearbeitet, um das Gerät höher zu positionieren.
  • Mobil, aber 25 kg: Durch Rollen und Griffe ist das Umstellen machbar. Treppen oder häufiges Tragen bleiben wegen des Gewichts aber eher unbequem.

Lautstärke: der häufigste Kritikpunkt (und wie man damit umgeht)

Bei mobilen Monoblock-Klimageräten sitzt der Kompressor im Raum – entsprechend bleibt Betriebsgeräusch ein zentrales Thema. Beim ES72 Young wird die Lautstärke oft als der größte Nachteil beschrieben.

  • Zum Schlafen oft zu laut: Viele empfinden den Betrieb im Schlafzimmer als störend, besonders wenn Geräuschsensibilität vorhanden ist.
  • Für tagsüber meist akzeptabel: Als Lösung wird häufig genannt, das Gerät eher tagsüber zu nutzen oder es so zu platzieren, dass man sich im Nebenraum aufhält.
  • Vibrationen reduzieren: Ein dicker Teppich oder eine entkoppelnde Matte unter dem Gerät kann Vibrationen mindern und das Geräuschempfinden verbessern (vor allem in hellhörigen Wohnungen).

Entfeuchtung und Komfortfunktionen

Neben dem Kühlen kann das Gerät Luftfeuchtigkeit reduzieren, was das Wärmeempfinden deutlich verbessert – selbst dann, wenn die Temperatur nicht extrem sinkt. Das ist besonders hilfreich in schwülen Phasen oder in Dachgeschosswohnungen.

  • Entfeuchtungsmodus: Sinnvoll bei „sticky“ Sommerluft oder zum schnelleren Trocknen (z. B. Wäsche in der Wohnung).
  • Eco Real Feel: Zielt darauf ab, das subjektive Komfortgefühl zu verbessern, indem Temperatur und Feuchte automatisch in einen angenehmeren Bereich geregelt werden.
  • Timerbetrieb: Praktisch zum Vorkühlen (z. B. 1–2 Stunden vor dem Schlafen) oder für geregelten Betrieb bei Abwesenheit.

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Vorteile

  • Kompakte Stellfläche: Passt gut in kleinere Räume und lässt sich leichter verstauen als viele größere Monoblocks.
  • Gute Kühlwirkung im Einzelraum: Besonders in abgeschlossenen Räumen entsteht schnell ein spürbar angenehmeres Klima.
  • Energieeffizienzklasse A: Für ein mobiles Klimagerät ein wichtiger Pluspunkt.
  • R290 als Kältemittel: Zeitgemäße, „natürlichere“ Alternative zu älteren Kältemitteln.
  • Einfache Bedienung: LCD, Fernbedienung und 24‑Std.-Timer erhöhen den Komfort.
  • Mobilität: Rollen und Griffe erleichtern den Wechsel zwischen Wohnzimmer, Homeoffice und Schlafzimmer.

Nachteile

  • Lautstärke im Kühlbetrieb: Häufig als störend beschrieben, insbesondere nachts beim Schlafen.
  • Fensterkit nicht überall passgenau: Gerade bei deutschen Fensterformen kann Abdichtung improvisiert werden müssen.
  • Einschlauch-System ist prinzipbedingt weniger effizient: Bei schlechter Abdichtung oder hoher Wärmebelastung sinkt die Wirkung spürbar.
  • Kühlgrenzen bei großen/offenen Flächen: Für ganze Wohnungen oder stark sonnenexponierte Räume kann mehr Leistung nötig sein.
  • Service-/Haltbarkeitserfahrungen gemischt: Einzelne Berichte nennen Ausfälle und langwierige Reparaturprozesse; das ist kein Standardfall, aber ein Punkt, den man einkalkulieren sollte.

Pflege, Wartung und sinnvolle Tipps für bessere Ergebnisse

Damit der De’Longhi Pinguino Compact ES72 Young effizient arbeitet, lohnt sich ein Fokus auf Aufstellung und einfache Pflege.

  • Fenster möglichst dicht bekommen: Jede Undichtigkeit verschlechtert die Kühlung. Eine passgenaue Lösung (Platte/Abdichtung) bringt oft mehr als „noch eine Stufe höher“ zu stellen.
  • Kurzer, gerader Abluftweg: Der Schlauch sollte nicht unnötig lang gezogen oder stark geknickt werden. Das hilft der Effizienz.
  • Wärmequellen reduzieren: Rollläden tagsüber runter, direkte Sonne vermeiden, Gerätewärme (PC/TV) beachten – das verbessert die Wirkung deutlich.
  • Kondensat/Abflüsse im Blick behalten: Bei Entfeuchtung kann Kondenswasser anfallen. Je nach Betriebsart und Luftfeuchte kann Entleerung nötig werden; dabei hilft es, die Abläufe und Hinweise im Handbuch konsequent zu prüfen.
  • Standfläche stabilisieren: Ein fester Untergrund oder eine dämpfende Matte kann Vibrationen reduzieren und das Geräuschempfinden verbessern.

Für wen lohnt sich der De’Longhi Pinguino Compact ES72 Young?

Der ES72 Young passt gut, wenn eine mobile Klimaanlage gesucht wird, die einen Raum zuverlässig abkühlt, dabei kompakt bleibt und komfortabel zu bedienen ist. Ideal ist das Gerät für Mietwohnungen, Homeoffice, kleinere Wohnzimmer oder zum gezielten Vorkühlen vor der Nacht. Wer hingegen sehr leisen Schlafbetrieb erwartet oder eine komplette Wohnung bei starker Sonneneinstrahlung auf niedrigem Niveau klimatisieren möchte, sollte eher über leistungsstärkere Lösungen oder eine Split-Klimaanlage nachdenken.

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De'Longhi Pinguino Compact ES72 Young Erfahrungen

Ich nutze das Gerät seit fünf Jahren und bin nach wie vor sehr zufrieden. Es kühlt auch große Räume von etwa 50 m² zuverlässig, was bei 35 °C draußen im Wohnzimmer sehr angenehm ist. Vermutlich gibt es inzwischen ein Nachfolgemodell. Einziger Nachteil sind die Betriebsgeräusche portabler Klimaanlagen – Splitgeräte sind leiser und können zudem heizen. Der Stromverbrauch ist hoch, lässt sich aber mit Photovoltaik ausgleichen. Insgesamt empfehlenswert.

Die verstellbare Schiene wirkt für US-Fenster gedacht und passt hier nicht ideal, bei mir ließ sich der Abluftschlauch aber zwischen Rollo und Fensterbank klemmen. Das Gerät kühlt einen Raum sehr effektiv und wirkt auch spürbar im Nebenraum bei geöffneter Tür (bei 35 °C draußen waren es nebenan ~29,5 °C). Es ersetzt keine ganze Wohnungskühlung, ist laut, der Schlauch dürfte länger sein und ein Podest hilft. Preis-Leistung stimmt für mich; persönlich 5 Sterne, allgemein 4.

Als „leise“ würde ich sie nur im Vergleich bezeichnen. Ich nutze das Gerät in einer Dachgeschosswohnung, die im Sommer bis über 40 °C heiß wird. Es wirkt keine Wunder, senkt die Temperatur aber zuverlässig um etwa fünf Grad. Es steht nicht im Schlafzimmer; mit offenen Türen reicht das für angenehme Raumtemperaturen, direkt im Schlafraum fände ich es störend. Eine stärkere Anlage wäre sicher effektiver, diese hier braucht aber kaum Wartung und kein Nachfüllen. Klein, tragbar, günstig aus dem Retourenshop und insgesamt sehr zufriedenstellend. Meine alte Klimaanlage war nicht leiser, obwohl „silent“ draufstand; Monoblock-Geräte sind meist nicht wirklich leise.

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De'Longhi Pinguino Compact ES72 Young: Fragen & Antworten

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