
HIKMICRO B20 Wärmebildkamera
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Die HIKMICRO B20 Wärmebildkamera ist eine kompakte Thermokamera für Handwerk, Haus und Hobby. Sie kombiniert eine gute IR-Auflösung mit einer sichtbaren 2‑MP‑Kamera, integriertem WLAN und einer langen Betriebsdauer. Damit eignet sie sich für schnelle Temperaturchecks, Fehlersuche an elektrischen Anlagen, Leckage‑ und Dämmungsprüfungen sowie zur Dokumentation von Messungen — und bietet ein attraktives Preis‑/Leistungsverhältnis für Anwender, die keine hochpreisige Profi‑Ausstattung benötigen.
Technische Spezifikationen / Hauptmerkmale
- IR-Auflösung: 256 × 192 Pixel (49.152 Thermopixel)
- Thermische Empfindlichkeit (NETD): < 40 mK (bei 25 °C)
- Visuelle Kamera: 2 Megapixel (für Bildüberlagerung / Referenzfoto)
- Temperaturmessbereich: etwa −20 °C bis 550 °C
- Messgenauigkeit: ±2 °C oder ±2 % (max.)
- Bildwiederholrate: 25 Hz
- Display: 3,2" Farb‑LCD (ca. 8,1 cm Diagonale)
- Betriebsdauer Akku: bis zu ca. 6 Stunden (wiederaufladbarer Li‑Ion Akku)
- Anschlüsse / Konnektivität: WLAN (802.11 b/g/n, 2,4 GHz), USB (Kabel im Lieferumfang)
- Speicher: interner Speicher (große Bildanzahl, Herstellerangaben variieren)
- Schutzklasse: IP54 (spritzwassergeschützt, staubgeschützt in begrenztem Maße)
- Sturztest / Robustheit: Falltest bis 2 m
- Gewicht: ca. 380 g
- Abmessungen: ca. 22,2 × 7,35 × 8,05 cm
- Messfunktionen: zentraler Messpunkt, Hot‑/Cold‑Spot‑Suche, Vollbildmessung, voreingestellte Messpunkte
- Bildmodi: Thermal, Fusion/Überlagerung (IR + optisch), Bild‑in‑Bild (PIP)
- Besonderheiten: Makro‑Optionen (optional/adaptierbar), akustischer/vitaler Alarm bei Überschreitung von Grenzwerten, Stativanschluss (UNC 1/4″‑20)
- Lieferumfang (Auszug): Kamera, USB‑Kabel, internationales Ladegerät (Adapter für mehrere Regionen), Netzadapter, Handgelenkband, Schnellstartanleitung, Kalibrierungszertifikat
Praktische Anwendungen & Benutzererfahrungen
- Elektrische Inspektion: Viele Anwender nutzen die B20 zur Überprüfung von Sicherungskästen, Steckdosen und Leitungen. Die Kamera zeigt Erwärmungen zuverlässig und hilft, wärmebedingte Probleme wie überlastete Leiter zu lokalisieren.
- Heizungs- und Sanitärbereich: Zur Ortung von Fußbodenheizungsrohren oder Leckstellen im Estrich eignet sich die Kamera gut; Thermogramme machen Rohrverläufe und Temperaturunterschiede sichtbar.
- Solar‑/PV‑Inspektion: Die Fernsteuerung per WLAN wird häufig für Aufnahmen in großer Höhe genannt (z. B. auf Stativen oder Teleskopen), wodurch Module und Montagesysteme kontrolliert werden können, ohne direkt an der Anlage arbeiten zu müssen.
- Bauwesen / Dämmungsprüfung: Flächen‑Scans zur Auffindung von Wärmebrücken und Isolationsmängeln sind typische Anwendungsfälle.
- Dokumentation & Reporting: Die Kombination aus Thermalbild und sichtbarem Foto sowie die App‑Funktionalität zur Erstellung von Reports wird als zeitsparend und praxisnah beschrieben.
- Handhabung: Einige Nutzer berichten, dass die Menüs und Bedienelemente anfangs etwas ungewohnt sind, sich aber schnell einarbeiten lassen. Die Bildfusion und die hohe Sensitivität werden oft positiv hervorgehoben.
- Qualitätswahrnehmung: Häufig genannt wird ein sehr gutes Preis‑/Leistungsverhältnis. Gleichzeitig gibt es vereinzelt Berichte über Ausreißer: defekte Geräte bei Lieferung, Einschränkungen bei der Bildqualität oder Probleme mit der Bedienung. Diese Einzelfälle sollten bei Kauf und erster Inbetriebnahme berücksichtigt werden (siehe Tipps weiter unten).
Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Gutes Preis‑/Leistungsverhältnis: Viele Anwender sehen die B20 als kosteneffiziente Alternative zu deutlich teureren Markenmodellen.
- Solide IR‑Auflösung (256×192): Ausreichend für viele Inspektionsaufgaben im Handwerk und Hausgebrauch.
- Empfindlichkeit / NETD: Hohe thermische Empfindlichkeit ermöglicht das Erkennen kleiner Temperaturunterschiede.
- Wi‑Fi und App‑Funktionalität: Fernsteuerung, Live‑View und einfaches Teilen von Bildern/Video.
- Lange Akkulaufzeit: Bis zu rund 6 Stunden Betriebszeit im Feld.
- Robust und praxisgerecht: IP54‑Schutz und Sturztest bis 2 m.
Nachteile:
- Visuelle Kameraqualität: Die optische Kamera liefert Referenzbilder, ist aber nicht immer hochauflösend genug für Detailaufnahmen; oft ist ein Smartphonefoto besser für Dokumentationszwecke.
- Gelegentliche Fertigungsprobleme / Software‑Hürden: Vereinzelt berichten Anwender von fehlerhaften Geräten, komplizierter Bedienung oder Problemen beim Laden/Verbindung. Solche Fälle scheinen nicht die Regel, sollten aber bedacht werden.
- Kein Wechselakku: Akku ist eingebaut; bei lang andauernden Einsätzen empfiehlt sich Ersatz-Ladeoption oder Powerbank (Kompatibilität prüfen).
- Zubehör nicht immer vollständig im Lieferumfang: Eine schützende Tasche/Hardcase oder ein Laserpointer sind nicht immer enthalten und müssen ggf. separat erworben werden.
- Bedienung: Menüführung wirkt für Einsteiger streckenweise unübersichtlich; Einarbeitung nötig.
Tipps vor dem Kauf und bei der Inbetriebnahme
- Lieferumfang prüfen: Achte darauf, dass Netzteil, Kabel und Adapter enthalten sind. Manche Händler liefern unterschiedliche Bundle‑Konfigurationen.
- Kabel und Laderichtlinien beachten: Verwende zunächst das mitgelieferte Kabel und Ladegerät. Es gab Berichte über Lade‑/Kabel‑Probleme, daher empfiehlt sich das Testen der Ladefunktion gleich bei Erhalt.
- Erste Funktionsprüfung: Kamera direkt nach Erhalt einschalten und grundlegende Funktionen (Display, WLAN‑Verbindung, Foto/Video, Temperaturmessung) testen. Verpackung und Zubehör aufbewahren für den Fall einer Rücksendung.
- App & Software: Die App für Live‑Ansicht und Bildübertragung erleichtert die Bedienung. Für Analyse und Report-Erstellung steht Desktop‑Software zur Verfügung. Ein Probe‑Report hilft, sich mit den Messwerkzeugen vertraut zu machen.
- Skalierung sperren: Falls die Farbskala springt: in den Einstellungen lässt sich der Messbereich oft auf manuell stellen, um die Anzeige zu fixieren.
- Schutz & Transport: Eine zusätzliche Schutztasche oder ein Hartschalenkoffer ist empfehlenswert, insbesondere bei häufigem Transport.
- Garantie & Rückgabe: Auf Garantie und Rückgabefrist achten. Bei Mängeln frühzeitig reklamieren.
Pflegehinweise und Lagerung
- Reinigung: Linse mit weichem, trockenem Mikrofasertuch reinigen; keine scharfen Lösungsmittel oder rauen Tücher verwenden.
- Schutz vor Feuchtigkeit: IP54 bietet Schutz gegen Spritzwasser, dennoch keine dauerhafte Feuchtigkeitsbelastung oder Untertauchen.
- Temperatur / Lagerung: Gerät nicht bei extremen Temperaturen lagern. Betriebsbereich beachten (typisch −10 °C bis +50 °C).
- Akku: Ladezyklen beachten, Gerät nicht dauerhaft voll geladen oder völlig entladen lagern. Für längere Nichtnutzung Akku partiell geladen einlagern.
Fazit — Für wen eignet sich die HIKMICRO B20?
Die HIKMICRO B20 richtet sich an Anwender, die eine praxistaugliche, relativ preiswerte Wärmebildkamera mit guter IR‑Auflösung und moderner Konnektivität suchen. Sie ist geeignet für Handwerker, Hausbesitzer, Energieberater und technisch Orientierte, die Inspektionen, Fehlerlokalisierungen und Dokumentationen durchführen wollen, ohne in Profi‑Klasse zu investieren. Wer höchste optische Detailtreue, wechselbare Akkus oder ein Komplettpaket mit Hartschale erwartet, sollte das Zubehör und die Lieferumfangdetails vor Kauf genau prüfen.
Wenn du Wert auf ein gutes Preis‑/Leistungsverhältnis legst, WLAN‑Fernauslösung und eine echte Thermokamera (256×192, NETD < 40 mK) benötigst, ist die HIKMICRO B20 eine empfehlenswerte Option. Bei sehr hohen Qualitätsansprüchen oder häufigem, rauem Feldeinsatz lohnt sich der Blick auf höherwertiges Zubehör und Garantieleistungen.
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HIKMICRO B20 Wärmebildkamera Erfahrungen
Es ist wunderbar, die Wärmeverteilung zu beobachten, wie sie sich durch die liegenden Rohre im Estrich ausbreitet. Allerdings hat es mich nicht gerade wenig gekostet, die defekten Fußboden Heizungskreise zu lokalisieren.
Der Preis passt für mein Budget und ich bin äußerst zufrieden. Zuvor benutzte ich ein FLIR C3X, welches es fast unmöglich machte, Fotos davon zu erhalten. Deshalb musste ich ein Foto vom Bildschirm machen. Mit meinem iPhone verbinden sich die Bilder super leicht und die Fotos werden direkt darauf gespeichert - perfekt, da ich sie sofort in andere Apps hochladen kann, ohne sie übertragen oder einen Computer nutzen zu müssen. Zudem ist die Auflösung um einiges besser und der Fusion-Modus ist schön. Ein M10 wäre wünschenswert, aber ich bin mit meiner Wahl zufrieden.
Dieses Werkzeug ist jeden Cent wert. Es ist einfach zu verwenden - keine Anleitungen oder Herumspielen mit Tasten erforderlich - und man muss nur einen Schalter umlegen, um das Objektiv freizulegen. Die Menge an Informationen, die auf dem Bildschirm angezeigt werden, kann zunächst überwältigend sein, aber man kann die Einstellungen ändern, um einige davon zu entfernen, wenn man möchte. Es eignet sich hervorragend zum Erforschen des Inneren von Wänden, zum Überprüfen Ihrer Fußbodenheizung, zum Entdecken von Wildtieren im Dunkeln - Sie nennen es! Selbst Wissenschaftler und Ingenieure werden von diesem Gerät fasziniert sein, so dass Sie möglicherweise eine kleine Notiz hinterlassen müssen, um ihre Aufmerksamkeit zurückzugewinnen. Jeder sollte dieses Gerät haben. Es ist ein großartiges Werkzeug - und viel Spaß!
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HIKMICRO B20 Wärmebildkamera: Fragen & Antworten
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